Marderinfos

Sprechen wir allgemein von Mardern (lat. Mustelidae), so sprechen wir meistens von Stein- oder Baummardern, die fast weltweit verbreitet sind. Zur Familie der Marder zählen aber ebenso Otter, Dachse, Iltisse, Nerze und Wiesel.

Marder auf Wiese vor dem Haus im Unterholz niedlich Natur

In der Natur ist der Marder als Nutztier geschützt, da er vorwiegend auf natürliche Art die Populationsdichte von Mäusen, Ratten, Käfern und Insekten reguliert, da dies seine hauptsächliche Nahrung darstellt. 

Hierbei richtet er kaum wesentlichen Schaden in der Natur mit seinem Vorkommen an, was ihn zu einem sehr beliebten Nutztier in Wald und Flur macht. Aus diesem Grund steht der Marder unter Naturschutz und darf lediglich von anerkannten Jägern zu gewissen Jahreszeiten gefangen oder erlegt werden!

[Anm.: Auch das Fangen eines Marders in einer Lebendfalle und das Aussetzen anderorts sind für Privatpersonen strafbar.]

Marder sind ganzjährig aktiv, jedoch besonders in der Paarungs- und Aufzuchtzeit der Jungen. Die Paarungszeit ist im Spätfrühling oder Frühsommer. Danach tritt eine sogenannte Keimruhe ein, und erst im März des Folgejahres beginnt die Trächtigkeit. Der Nachwuchs kommt dann im April bis Mai nackt und blind zur Welt und wird dann ca. sechs Wochen von der Mutter gesäugt.

Bei der Verwendung unserer MARDERFREI-Produkte schädigen Sie weder Jungtier noch Mutter! Das Muttertier sucht einen neuen Nistplatz außerhalb Ihres Hauses und der behandelten Flächen und holt den Nachwuchs aus dem Nest. Es gilt für Mutter Marder: Nachwuchs vor Flucht.

Der weibliche Nachwuchs ist schon nach zwei bis drei Monaten geschlechtsreif und wird nicht selten noch im Geburtsjahr begattet.

 

Die Jungtiere ziehen also relativ schnell aus, da Marder Einzelgänger sind. Die Mutter verbleibt jedoch gern in ihrem Revier. Sie wechselt lediglich den verbrauchten und beschmutzten Nistplatz.

Dämmwolle Marderschaden Einstiegsloch des Marders
Dämmwolle und Einstiegsloch auf dem Dachboden

Leider haben die Marder im Laufe der Zeit unsere Zivilisation zu ihrem Vorteil genutzt. Sie nisten sich gerne in Dachböden ein, da hier ein trockenes Revier mit genügend Baumaterial zur Verfügung steht (sie lieben Dämmwolle). Des Weiteren sind sie und ihr Nachwuchs hier wundervoll geschützt vor ihren natürlichen Feinden, den Füchsen, Eulen und Dachsen.

Wenn sich ein Marder bei Ihnen im Haus eingenistet hat, so heißt es, relativ schnell zu handeln, denn ein Marder verursacht sehr schnell hochpreisige Schäden (Wir sprechen aus Erfahrung!), bei denen nicht selten das Dach abgedeckt und komplett neu isoliert werden muss. 

Zum Verifizieren, ob es ein Marder ist, benutzen Sie unsere Checkliste

Außerdem hinterlässt ein Marder recht schnell und recht viel an Kot, Urin und Essensresten, was durchaus gefährliche Krankheitserreger übertragen und zu üblem Geruch führen kann.

Marder mit Kabel im Maul im Auto Marderschaden Marderbiss

Den Marder durch einen Kammerjäger fangen zu lassen, ist eine Möglichkeit, jedoch kehrt er häufig schnell über weite Strecken wieder zurück, oder ein Artgenosse macht es sich im gemachten Nest gemütlich.

Das Einzige, was wirklich hilft, ist, wenn der Marder sein Domizil von allein verlässt und es auch für Artgenossen unattraktiv ist!

Und genau das erreichen Sie effektiv mit MARDERFREI-Produkten über einen langen Zeitraum. 

Ist der Marder nachweislich ausgezogen (meist 24 bis 48 Stunden nach Anwendung), können Sie von einem Spezialisten Ihr Objekt kostenintensiv mardersicher machen lassen. Einfacher und günstiger ist es jedoch, ca. zweimal im Jahr MARDERFREI-Produkte präventiv zu verteilen und dem Marder zu zeigen, dass es sich nicht lohnt wiederzukommen. Gegen die spezielle Duftstoffkombination wird der Marder nicht resistent (so wie z. B. bei Ultraschall oder lauter Musik), da von diesem Duft instinktive Fluchtmechanismen ausgelöst werden.

Marder im Motorraum des Autos Marderschaden Kühlschlauch

Auch das Auto ist ein beliebter Rückzugsort des Marders geworden. Er schätzt hier an kalten Tagen die Motorwärme und den sicheren Unterschlupf. Zwar nistet er hier höchst selten, legt jedoch gerne eine Verzehr- und Ausruhpause ein. Im Grunde nichts Schlimmes, da der erste Marder im Auto nichts kaputt macht. Erst wenn es sich ein zweiter Marder dort gemütlich machen möchte und das Revier eines Artgenossen erkennt, fängt dieser an zu markieren und wild um sich zu beißen, da er das Revier mit Urin und Bissen für sich markieren will. Erst dann entstehen die typischen Marderschäden!

 

Aufwendige Schutzvorrichtungen wurden mittlerweile erschaffen, die vom einfachen Gitter unter dem Auto bis zur Hochspannungsanlage reichen. Aber auch hier gilt, dass es am wirksamsten und effektivsten ist, wenn der Marder sich gar nicht erst dem Objekt nähert. Sie erreichen diesen Effekt ganz einfach mit unserem MARDERFREI "KFZ"-Produkt. Die abgegebenen Duftstoffe stören den Menschen nicht, aber der hochsensible Geruchssinn des Marders wittert Gefahr und hält Abstand.


Wir lieben, was wir tun...

...und hier sind unsere Produkte: