
Oft kommt es einem in den Kopf oder es wird empfohlen eine Lebendfalle zu benutzen um den ungebetenen Marder aus dem Haus zu schaffen.
Aber Vorsicht: In den meisten Bundesländern fällt der Einsatz einer Lebendfalle für Marder unter das Jagdrecht und darf nur von Jägern und Schädlingsbekämpfern eingesetzt werden.
Der Einsatz einer Lebendfalle ist außerdem nicht ganz so leicht, wie es zunächst vermutet wird.
Die Falle sollte keine menschlichen Gerüche aufweisen, ansonsten meidet der geruchssensible Marder diese ohnehin.
Also müsste die Falle zunächst einige Wochen im Freien stehen und dann nicht mehr mit Menschen in Berührung kommen.
Eine langwierige und schwere Sache.
Sollte dennoch ein Marder in einer Lebendfalle gefangen worden sein muss diese Falle transportiert und auch wieder geöffnet werden.
Für Unerfahrene eine echte Mutprobe.
Der Marder ist in der Falle extrem aggressiv und ein Berühren der Falle nicht ratsam.
Sollte tatsächlich auch dieses Hindernis überwunden worden sein, so ist zu bedenken, dass der Marder nicht in der Nähe wieder ausgesetzt werden sollte.
Strecken von 20km sind keine Hürde für den Marder, wenn er wieder in „sein“ Zuhause möchte.
Versuche haben gezeigt, dass eine Luftlinie von 40-50km den Marder wirkungsvoll aus seinem Revier vertreibt.
Im besten Fall sollte noch ein Fluss zwischen den Orten sein.
Als Essenz ist zu sagen, dass der Einsatz einer Lebendfalle keine gute Methode ist den Marder zu vertreiben.
Der Einsatz von effektiven Marder Vergrämungsmitteln ist sicher eine bessere Alternative.
Solche Mittel finden Sie hier:
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